|
jonathan miller
In den zehn Jahren, die seit seinem Weggang von Tangerine Dream vergangen sind, hat sich Christopher Franke als innovativer Hollywood-Filmkomponist etabliert und sich überdies musikalisch wie geschäftlich erfolgreich auf eigene Beine gestellt. Jonathan Miller besuchte ihn für KEYBOARDS in L.A. L.A.-story Das Szenario ist hinlänglich bekannt: Enttäuschter Musiker verläßt erfolgreiche Gruppe aufgrund musikalischer Differenzen. Kurzzeitig sonnt er sich im Ruhm vergangener musikalischer Großtaten, dann verschwindet er unausweichlich im Dunkel der Vergessenheit. Selbstverständlich gibt es auch von dieser ungeschriebenen Regel des Pop und Rock vereinzelt Ausnahmen. Etwa den 44 Jahre alten, aus Berlin stammenden Keyboard-Virtuosen Christopher Franke. Zwischen 1971 und 1987 spielte Christoph oder „Chris" Franke eine Schlüsselrolle bei den legendären deutschen Synthesizer-Pionieren Tangerine Dream, an der Seite von deren Gründer und Mentor Edgar Froese, mit dem gemeinsam er nicht weniger als 36 Studio-, Live- und Filmmusik-Alben aufnahm. Franke war dem Vernehmen nach der erste Musiker bei Tangerine Dream, der den Synthesizer zur Entwicklung einer neuen Richtung der experimentellen Musik nutzte. Überdies brachte er den Sequenzer als eine Erweiterung traditioneller Schlaginstrumente ein und veränderte damit von Grund auf die Livekonzerte von Tangerine Dream...
Kontaktadressen: Sonic Images Enterprises chrisfranke@sonicimages.com Equipment-Liste (Auszug) Sampler
|